"Get well soon, Vinny!": Viele Genesungswünsche für Kompany / Foto: KARL-JOSEF HILDENBRAND - SID
Nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany haben zahlreiche Vereine und Spieler Genesungswünsche in Richtung des Trainers von Bayern München geschickt. Ihrem "ehemaligen Kapitän" und ihrer "Klub-Legende" würden alle "eine schnelle Genesung wünschen", schrieb Kompanys früherer Arbeitgeber Manchester City in den Sozialen Medien: "Get well soon, Vinny!" Man freue sich darauf, den Belgier "in ein paar Tagen auf der Bank hier in Madrid zu sehen", kommentierte der spanische Fußball-Topverein Atlético, am 3. November nächster Gegner der Bayern in der Champions League.
Kompany war am Freitag mit dem Krankenwagen in eine Münchner Klinik gebracht worden. Der 40-Jährige war nach dem Training für das Topspiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) beim SC Freiburg auf dem Vereinsgelände an der Säbener Straße zusammengebrochen, als er einer Einheit der FCB-Amateure zuschauen wollte. "Kompany wird im Krankenhaus eingehend untersucht und in medizinischer Obhut bleiben", teilte der Klub mit. Das für Samstag (14.00 Uhr) geplante Spiel der Bayern-Amateure gegen die DJK Vilzing wurde am Abend abgesagt.
"Schnelle Genesung, Vincent", kommentierte der FC Arsenal, am vergangenen Mittwoch Gegner der Münchner in der Königsklasse (2:2). "Werde bald wieder gesund, Freund", schrieb Real Madrids Torhüter Thibaut Courtois, ehemaliger Teamkollege Kompanys in der belgischen Nationalmannschaft.
Bild und Sky hatten zunächst am Freitag über den Vorfall berichtet. Es soll sogar ein Hubschrauber mit einem Notarzt auf dem Vereinsgelände gelandet sein. Sky schrieb, dass der Zustand von Kompany "stabil" sei. In Freiburg wird er von seinem Assistenten Aaron Danks vertreten.
Der Bayern-Coach hatte schon am vergangenen Wochenende beim 6:1 über Leipzig sichtbar mit Problemen nach einer Virusinfektion zu kämpfen gehabt. Auch beim Abschlusstraining und bei der Pressekonferenz am Dienstag vor dem Champions-League-Gipfel gegen Arsenal hatte der Belgier deshalb gefehlt und war von den Bayern-Ärzten um den Team-Internisten Prof. Dr. Roland Schmidt noch einmal ausführlich untersucht worden. Am Mittwoch war Kompany aber wie gewohnt an der Seitenlinie dabei gewesen.
X.Badami--BD